Was darf denn jetzt eigentlich noch ans „Schwarze Brett“ oder in die Vereinszeitung?

Grundsätzlich dürfen personenbezogenen Daten nur dann offenbart werden, wenn es für die Erreichung des Vereinszweckes erforderlich ist. So sollten Mannschaftsaufstellungen, Spielergebnisse, Ranglisten oder besondere Leistungen kein Problem sein.

Wenn es um Eintritte, Austritte, Spenden, Geburtstage und Jubiläen geht, können diese veröffentlicht werden, wenn dem Verein keine schutzwürdigen Belange des Betroffenen bekannt sind, die dem entgegenstehen. Und wenn jemand dem Verein eine Spende zukommen lässt, aber anonym bleiben will, dann ist das zu respektieren. Genauso, wenn ein Mitglied nicht möchte, dass ihm „öffentlich“ zu seinem runden Geburtstag gratuliert wird.

Informationen aus dem persönlichen Lebensbereich eines Vereinsmitglieds, wie Eheschließung oder Geburt von Kindern, dürfen nur veröffentlicht werden, wenn das Mitglied ausdrücklich sein Einverständnis erklärt hat.

Es ist sicher hilfreich, in der Vereinssatzung deutlich festzuschreiben, was üblicherweise im Verein veröffentlicht wird. Dann kann jedes Mitglied selbst entscheiden, ob es der ein oder anderen Veröffentlichung rechtzeitig im Voraus widersprechen möchte.

 

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